25.7.06

Hedesunda


20. Juli. Schweren Herzens nehmen wir Abschied von der lieblich schönen Schärenwelt. Mit der Absicht, nun nordwärts zu ziehen, starten wir. Und tauchen sogleich in eine neue malerische Vegetationszone ein – das Hochmoor. Weit sind wir nicht gekommen, ungefähr 40 Kilometer südlich von Gävle sind wir bereits wieder steckengeblieben, im Hochmoor rund um Sandviken.
In diesem flachen Seengebiet baden wir bei hoch sommerlichen 28 Grad am Schatten. Rafael packt sofort Kanadier und Angelzeug. Anbeissen will zu seinem Leid aber wieder nichts. Er schreibt das der rotbraunen Wasserfarbe des Moorsees zu. Unterwegs begegnen wir paddelnd einem Saunafloss – ein schwimmendes Häuschen mit einem Holzofen und einem Tisch, als Ruheraum. Idyllisch. Die Temperaturen sind aber deutlich zu heiss, dass uns wirklich gelüsten würde…

Hier ist Peter Linke, Kristinas Vater geboren und aufgewachsen. Nun können wir es uns lebhaft vorstellen, wie er uns immer erzählte: Den Sommer soll er im und auf dem See mit Rudern und Baden vebracht haben, den Winter auf dem See – zuerst mit Schlittschuhen, dann mit Langlaufskiern.

Zum ersten Mal brauchen wir hier «Djungelolja», offenbar d a s Mückenmittel (mit Giftklasse 3) – nur Daniel darf das benützen; bei den Kindern lege ich das Veto ein. Trotzdem fragt sich Daniel, was wohl eher kaputt gehe, seine Haut oder die Mücken – sie kommen immer noch, und zwar zu ihm...

Übrigens: Hedesunda spricht sich wie man es schreibt. Denken wir. Peter Linke hilft uns präzisierend: Hedesünda. Wobei auf dem n von ün verweilt wird, um das Wort dann mit einem kurzen, fast nicht ausgesprochenen a von da abzuschliessen... Eben: Hedesunda

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

Cool vo öiem Tripp dörfe z'läse! sisch henne intressant!...u de ersch die Biuder! I gheie düre!! Liebs Grüessli usem Aareweg 25.

13:20  

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