Natur pur

6. August. Muddus-Nationalpark – 50km nördlich von Jokkmokk. In diesem ungefähr 500 qkm grossen Gebiet sollen viele Tiere zusehen sein: Elche, Rentiere, Luchse, verschiedene Vogelarten, Bären. Bären? Also stiefeln wir los und verbringen einen Tag in diesem Gebiet. Tiere wollen sich uns nicht zeigen – nur deren Kot zeugen von ihnen – ganz im Gegensatz zu den Heidelbeeren. Die Kinder pflücken sie mit einem Erntegerät aus den Warenhaus (in der Schweiz verboten) und servieren uns am Abend ein lecker-frisches Dessert.

Der Muddus-Nationalpark liegt am Luleälven. An dessen Ufer verbringen wir die Nacht einsam-romantisch. Daniel hat die Idee, am nächsten Tag mit den Kindern im Kanadier eine Strecke zu paddeln. Endlich einmal ein Fluss, der auch etwas fliesst und zum Befahren genügend Wasser hat. Diesen Sommer herrscht hier in Nordschweden Trockenheit, wie selten – wird uns auf alle Fälle immer wieder gesagt – so dass viele Flussbette trocken sind, oder sich nur als kleine Rinnsale zeigen. Also, am nächsten morgen nach dem Frühstück geht’s los. Daniel bepackt mit den Kindern den Kanadier, ich soll sie an einer ausgemachten Stelle mit dem Wohnmobil abholen. Ich fahre dorthin, und sie kommen nicht, und kommen nicht, und kommen immer noch nicht. Tja, der Fluss fliesst bereits nach der ersten Kurve nicht mehr. Im Gegenteil: Wellen und starker Gegenwind kommen auf, so dass – anstelle eines gemütlichen Fährtleins – alle drei streng paddeln müssen… Anschliessend wird abgekühlt. Im eiskalten Wasser…

Der Muddus-Nationalpark liegt am Luleälven. An dessen Ufer verbringen wir die Nacht einsam-romantisch. Daniel hat die Idee, am nächsten Tag mit den Kindern im Kanadier eine Strecke zu paddeln. Endlich einmal ein Fluss, der auch etwas fliesst und zum Befahren genügend Wasser hat. Diesen Sommer herrscht hier in Nordschweden Trockenheit, wie selten – wird uns auf alle Fälle immer wieder gesagt – so dass viele Flussbette trocken sind, oder sich nur als kleine Rinnsale zeigen. Also, am nächsten morgen nach dem Frühstück geht’s los. Daniel bepackt mit den Kindern den Kanadier, ich soll sie an einer ausgemachten Stelle mit dem Wohnmobil abholen. Ich fahre dorthin, und sie kommen nicht, und kommen nicht, und kommen immer noch nicht. Tja, der Fluss fliesst bereits nach der ersten Kurve nicht mehr. Im Gegenteil: Wellen und starker Gegenwind kommen auf, so dass – anstelle eines gemütlichen Fährtleins – alle drei streng paddeln müssen… Anschliessend wird abgekühlt. Im eiskalten Wasser…
1 Comments:
Hei hei,
auso di Beeri Zunge si dr Hit.
Heit witerhin viu Spass!
Liebi Grüess vom Studmattweg
vo Werro's
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