24.9.06

Vom Siljansee und den Schären der Westküste





19. September. Marstrand. Wir verbringen schöne Tage in Mora, geniessen sie, können uns aber nicht mehr so recht von diesem lieblichen Mittelschweden rund um den Siljansee begeistern lassen. Gar ordentlich scheint es uns, «gepützerlet», und sehr nah liegen die einzelnen Dörfer beieinander. Wir kommen uns vor, wie in der heilen Welt Astrid Lindgrens… Vielleicht wäre der Eindruck von diesem Bezirk – Dalarna – anders gewesen, wenn wir diese Gegend am Anfang unserer Reise besucht hätten.




Nun ja – wir suchen uns ein anderes Ziel und finden es auch: Wir fahren in die Schärenwelt an der Westküste nördlich von Göteborg. Dies entspricht uns mehr und wir lassen uns nochmals verzaubern: karge Inseln ragen aus dem rauhen Meer, bedeckt mit Erika und weissem Moos, soweit das Auge reicht. An Buchten und schönen Landzungen befinden sich malerische Fischerdörfer, die allerdings heute ausschliesslich von Touristen bewohnt werden. In der Nachsaison, die nun ganz deutlich herrscht, pulsiert das Leben nicht mehr, so dass es sehr ruhig auf uns wirkt, um nicht zu sagen ausgestorben…

Wir geniessen diese Tage, die Kinder mit Erklettern vieler Schärenklippen, Daniel und ich mit langen Spaziergängen...